Freitag, 5. September 2025

Ein exklusives Event am Starnberger See mit Premiere der neuen "Pet"-Kollektion

Am 2. September 2025 lud LOBERON zu einem besonderen Highlight der Saison: dem exklusiven Influencer- und PR-Launch Event "LOBERON SEASON PREVIEW Winter 2025" in der traditionsreichen La Villa am Starnberger See. Rund 60 Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz - darunter Pressevertreter, Influencer und zwei glückliche Endkunden - erlebten einen Tag voller Inspiration, Design und persönlicher Begegnungen.

Ein Ort mit Seele - die perfekte Bühne für LOBERON

Die Wahl der La Villa war bewusst: "Die La Villa am Starnberger See ist ein Ort mit besonderer Stimmung - traditionsreich, elegant und voller Charakter. Genau deshalb haben wir sie für unsere Veranstaltung gewählt. Ihre Geschichte als Rückzugsort und Ort der Begegnung spiegelt genau das wider, was LOBERON verkörpert: ein Zuhause-Gefühl mit Charakter - ein stilvolles 'Coming Home', das die Seele berührt.", so Kreativdirektorin Susanne Töpfer. Die stilvolle Architektur, das Licht und der Blick auf den See unterstrichen die Wirkung der präsentierten Kollektionen auf ganz natürliche Weise.

Premiere der neuen "Pet"-Kollektion

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung der neuen LOBERON Pet-Kollektion - eine Premiere im Sortiment. Mit liebevoll gestalteten Produkten für Hunde und Katzen, darunter stilvolle Körbchen, Futterstationen und Accessoires, erweitert LOBERON sein Portfolio um eine Linie, die Funktionalität und Design für tierische Mitbewohner vereint.

Coming Home - das Herzstück der LOBERON-Welt

Die Dekoration des Events griff zentrale Themen der neuen Kollektionen auf: warme Farben, natürliche Materialien und Einzelstücke mit Seele. Alles war sorgfältig inszeniert, um das "Coming Home"-Gefühl von LOBERON erlebbar zu machen. "LOBERON ist wie ein stilvoller Regisseur für Ihr Zuhause - wir inszenieren Wohnräume mit Charakter, Wärme und Persönlichkeit. Unser Stil bewegt sich zwischen klassisch, mediterran und modern, aber wir glauben nicht an starre Schubladen. Bei uns geht es um Atmosphäre. Wir verstehen uns als Coach für Ihr Wohnambiente - mit Ideen, die inspirieren und Möbeln, die Geschichten erzählen.", erklärt Susanne Töpfer.

Kollektionen mit Charakter, Herz und Stil

Neben der neuen Pet-Linie wurden auch die aktuellen Highlights der Winter- und Weihnachtskollektion sowie die weiterentwickelte Kids-Kollektion präsentiert. Letztere wurde bereits 2024 erfolgreich eingeführt und begeistert mit durchdachten Möbeln und Accessoires, die Funktionalität und Design für das Kinderzimmer vereinen

Ein Tag voller Kreativität und Begegnungen

Moderiert wurde das Launch Event von Marie Gomez, die seit Jahren mit LOBERON zusammenarbeitet. Geschäftsführer Christian Bühring und Kreativdirektorin Susanne Töpfer begleiteten die Gäste persönlich, standen für Interviews zur Verfügung und gaben exklusive Einblicke in die Entstehung der neuen Kollektionen. Währenddessen konnten die Gäste bei einem kreativen Workshop ihre eigene Tischdekoration gestalten - mit Stempeln, Farben und viel Liebe zum Detail.

Ein stimmungsvoller Abschluss

Nach einem gemeinsamen Dinner und einer inspirierenden Ansprache von Christian Bühring - "Design ist für uns mehr als Ästhetik. Es ist das Gefühl von Zuhause, das wir mit jedem Produkt transportieren möchten." - wurde der eigens kreierte LOBERON-Kuchen angeschnitten. Der Abend klang in entspannter Atmosphäre mit Gesprächen, Musik und vielen persönlichen Momenten aus.

Ein weiterer Meilenstein für LOBERON

Nach dem erfolgreichen ersten Event 2024 in den Nürnberger Büroräumen und der Teilnahme am Fashion Week Closing Event in Berlin setzt LOBERON mit dem SEASON PREVIEW 2025 seine Eventreihe fort - und unterstreicht damit den Anspruch, Design erlebbar zu machen und die Marke nahbar zu präsentieren.

Über LOBERON

LOBERON hat sich in den letzten 13 Jahren einen Namen im Interieur Design gemacht und ist mittlerweile in zehn Ländern vertreten. Die Design-Marke steht für hochwertige Möbel und exquisite Accessoires für den Innen- wie Außenbereich. In jährlich sechs Kollektionen werden aktuelle Wohntrends wie saisonale Wohntrends präsentiert. Der besondere LOBERON-Stil zeigt sich in kompletten Einrichtungskonzepten, die Stil, Qualität und Komfort bieten.

Mittwoch, 3. September 2025

Ist Influencerin Kyla Dodds die Ex-Freundin von Modelmanager Dominik Wachta?


Modelmanager und "Österreichs Nächstes Topmodel" Erfinder Dominik Wachta hat mit einem Musikalbum überrascht und startete damit sogar in den Charts in Österreich, Norwegen und Deutschland durch. Während der Fokus bis jetzt auf dem Banger "Electronic Bird" lag, der in zahlreichen Radios auf und ab gespielt wird, gibt es im Internet spannende Gerüchte über den österreichischen Modelbooker.

Influencerin und Model Kyla Dodds soll eine Affaire mit dem 42-jährigen gehabt haben. Wie kommen die User darauf? Auf dem Album "Unity through Diversity", das unter dem Namen "Dj Dominik Wachta & friends" veröffentlicht wurde gibt es einen Song "Kayla, you are a walking red flag". Dort wird über eine Kayla gesungen, die Männer manipuliert und verletzt und sogar mit Frauen flirtet. Attribute die durchaus auf die Influencerin zutreffen können, wenn es nach der Netz Community geht.

Auch auf Kyla Dodds Tik Tok Kanälen schreiben zahlreiche User, "Hey Kyla, ich glaube da hat jemand einen Song über dich gemacht!" Manche vermuten Enttäuschung nach einer Liebesbeziehung oder Affaire. Darüber kann der bekannte Modelmanager aber nur lachen: "Mal abgesehen davon, dass die Schreibweise des Namens anders ist, würde ich jetzt keine Beziehung zu jemand bestimmten herstellen. Aber eines kann ich sagen, nämlich dass ich von dem Verhalten einer Internetpersönlichkeit zu diesem Song inspiriert wurde. Wie aber auch aus dem Song hervor geht, kenne ich diese aber nicht persönlich und der ganze Song ist überhaupt keine persönliche Sache!" 

Und wäre Kyla Dodds sein Geschmack, wollten wir von ihm wissen. "Prinzipiell stehe ich auf dunklehaarige Frauen, so bisschen den Latina Typ. Aber optisch ist Frau Dodds sicher eine gutaussehende Dame." lässt er zumindest einen Spalt weit offen für die Gerüchte aus den Internet Communitys. 

Montag, 21. April 2025

Eve Arnold - Die Portraitfotografin im Portrait

Manchmal sind es nicht die lauten Lebensentwürfe, die uns am stärksten berühren. Sondern jene, die leise und klar erzählen - ohne Pathos, aber mit Haltung. Geschichten, die nicht auf Wirkung aus sind, sondern auf Wirkungskraft. So wie die von Eve Arnold.

Diese Ausarbeitung ist keine vollständige Biografie. Es will nicht alles sagen - aber das Wesentliche fühlbar machen. Es ist eine Annäherung in Bildern und Worten, in kurzen Kapiteln, die wie kleine Standbilder wirken: konzentriert, verdichtet, offen für eigene Deutungen.

Denn ich glaube: Auch ein Leben in Zwischenräumen - mit Brüchen, Pausen, Richtungswechseln - kann eine klare Linie tragen, wenn man es bewusst lebt. Wenn man hinhört. Und hinsieht.

Eve Arnold hat das getan. Nicht, indem sie laut geworden wäre - sondern weil sie blieb. Weil sie Fragen gestellt hat. Und weil sie den Menschen nicht nur in den Mittelpunkt rückte, sondern auf Augenhöhe begegnete.

Diese Leseprobe versteht sich als ein Versuch, ihr Lebenswerk nicht nur zu würdigen, sondern auch zu spiegeln: in meiner eigenen Art zu schauen, zu erzählen, zu erinnern. Es ist ein persönliches Projekt. Und ein öffnendes. Denn ich bin überzeugt: Wer sich mit einem Leben wie dem von Eve Arnold beschäftigt, begegnet nicht nur ihr - sondern auch sich selbst.

Kapitel für Kapitel - ein stiller Dialog mit der Vergangenheit, ein Zeichen des Respekts, ein Blick in das, was weiterwirkt.

Kapitel 1: Drei Pioniere, meine tägliche Inspiration

Manchmal genügt ein leises Klicken, ein flackerndes Licht oder ein Schnitt in der Bildfolge - und sie sind da. Drei Stimmen, die im Hintergrund meines Denkens mitschwingen. Drei Namen, die mehr sind als bloße Signaturen: Sie sind mir tägliche Wegweiser geworden bei der Frage: Wie will ich sehen? Und wie will ich zeigen?

Eve Arnold, Helmut Newton und Leni Riefenstahl. Auf den ersten Blick könnten sie unterschiedlicher kaum sein - und doch verbindet sie ein Wesentliches: Sie haben das visuelle Erzählen neu gedacht, weiterentwickelt und in jeweils eigene Bildsprachen übersetzt.

Helmut Newton - der Provokateur hinter der Kamera - gab sich nie mit dem Sichtbaren zufrieden. Er überzeichnete Weiblichkeit, inszenierte den Körper als Bühne und verwandelte Mode in Macht. Seine Fotografien polarisierten - und taten damit genau das, was gute Bilder tun sollten: Sie stellten Konventionen infrage.

Leni Riefenstahl, vielleicht die umstrittenste unter ihnen, inszenierte das Heroische mit filmischer Kraft. Ihre Arbeiten - Olympia, Triumph des Willens - gelten technisch als bahnbrechend: Kamerafahrten, Zeitlupen, Perspektivwechsel. Doch bis heute haftet ihnen ein Schatten an - nicht wegen der Form, sondern wegen der Ideologie, der sie dienten. Sie sind ein Lehrstück darüber, wie sich Ästhetik in Dienst nehmen lässt - und missbrauchen.

Und dann ist da Eve Arnold - leise, genau, mitfühlend. Während andere das Rampenlicht suchten, richtete sie ihre Kamera auf das Unscheinbare: auf Pausen, Brüche, das Menschliche. Sie zeigte Marilyn Monroe nicht als Ikone, sondern als verletzliche Frau. Malcolm X nicht als Schlagzeile, sondern als Mensch seiner Zeit. Ihre Bilder erzählen keine Dramen - und hallen doch nach. Weil sie uns fühlen lassen, anstatt nur zu zeigen.

Ich habe ihre Werke studiert - die Bilder, die Bücher, die Haltungen. Doch es ist Eve Arnold, die zu meinem moralischen und stilistischen Kompass geworden ist. Wenn ich zweifle - ob ich zu nah bin oder zu weit entfernt - frage ich mich: Was hätte sie getan? Nicht laut. Nicht grell. Sondern mit stiller Präzision.

Heute wäre ihr Geburtstag. Wäre sie noch unter uns, gäbe es vielleicht Ausstellungen, Reden, Gedenkartikel. Vielleicht aber auch nicht - denn Arnold hat nie den Kult um die eigene Person gesucht. Sie fotografierte nicht, um zu glänzen, sondern um zu verstehen. Um sichtbar zu machen, was anderen entgeht.

An einem Tag wie heute denke ich nicht nur an sie. Ich denke an die Verantwortung, die mit dem Sehen kommt. Und an jene seltenen Vorbilder, die nicht nur neue Bilder von der Welt geschaffen haben - sondern auch neue Haltungen zum Leben.

Kapitel 2: Die Anfänge - Licht in der Dunkelkammer

Wenn man Eve Arnolds spätere Werke betrachtet - diese ruhigen, tief berührenden Aufnahmen - könnte man meinen, sie sei von Anfang an Fotografin gewesen. Doch ihr Weg begann weit entfernt von Ateliers und Galerien.

Geboren 1912 als Tochter russisch-jüdischer Immigranten wuchs sie in den engen Reihenhäusern Philadelphias auf - zwischen Armut, Disziplin und dem unbeirrbaren Glauben einer Familie, die in der neuen Welt Halt suchte. Ihr Vater, ein Rabbiner mit hohen Idealen, förderte Bildung, so gut es ging - doch das kulturelle Umfeld blieb streng und begrenzt.

Eve Arnold arbeitete in verschiedensten Berufen - unter anderem als medizinische Assistentin. Erst 1946, mitten in ihrem dritten Lebensjahrzehnt, geschah etwas, das im Rückblick wie eine Initialzündung wirkt: Ein Freund schenkte ihr eine Rolleiflex-Kamera. Eine beiläufige Geste - und doch ein Schlüssel zu einer Welt, die sie bis dahin nur geahnt hatte.

Sie beginnt zu fotografieren - zunächst spielerisch, dann mit wachsender Faszination. In einem Kodak-Labor in New Jersey erlernt sie die technischen Grundlagen - nicht aus künstlerischem Ehrgeiz, sondern aus Neugier: Wie entsteht ein Bild? Was bewirkt das Licht? Wann wird der Zufall zum Komplizen?

Doch ihr eigentliches Auge formt sich draußen - auf der Straße. In den Gesichtern der Passanten, in den Händen der Arbeiter, im Spiel der Kinder. Dieses tägliche Leben wird zu einem inneren Archiv, das sie fortan begleitet.

Einige Jahre später schreibt sie sich bei Alexei Brodovitch ein - dem legendären Art Director von Harper’s Bazaar. Sein Kurs wird zu einer Schule des Sehens. Wenige Elemente, klare Linien, kein überflüssiger Zierrat - das war Brodovitchs Prinzip. Für Arnold wurde daraus eine ästhetische Grundhaltung: Reduktion als Ausdruck von Respekt vor dem Motiv.

Sie bleibt Autodidaktin - und genau darin liegt ihre Stärke. Sie bringt keine vorgefertigte Handschrift mit. Ihre Bildsprache entsteht durch Erfahrung, durch Begegnung. Ihr Blick ist nicht wertend, nicht sensationslüstern - sondern beobachtend. Mit einem tiefen Respekt für die Menschen vor ihrer Linse.

In einer Zeit, in der die Fotografie von männlich dominierten Perspektiven und stilisierter Pose geprägt war, ging Eve Arnold ihren eigenen Weg. Sie fotografierte nicht von oben - sondern auf Augenhöhe. Ihre frühen Arbeiten hören zu. Und genau das macht sie so besonders.

Die Dunkelkammer, in der sie ihre ersten Abzüge entwickelte, war mehr als ein technischer Raum. Sie war ein Symbol: für das genaue Hinschauen, das geduldige Warten, das bewusste Zusammenspiel von Licht und Leben. Dort, im Spiel von Schatten und Silber, wuchs ein Versprechen: Die Welt nicht zu erklären - sondern sie zu erzählen.

Kapitel 3: Harlem, Brodovitch und der erste Bruch mit der Bildpolitik

1951. New York. Ein kalter Morgen, irgendwo zwischen Uptown und Downtown - zwischen Hoffnung und Realität. Eve Arnold trägt ihre Rolleiflex unter dem Mantel, nicht aus Angst vor der Kälte, sondern aus Respekt vor dem Moment, den sie nicht stören will. Ihr Ziel: eine Kirche in Harlem, die für einen Nachmittag zur Bühne wird. Doch nicht zur Bühne im herkömmlichen Sinn.

Keine Prominenten, kein Blitzlicht, keine Modepresse. Stattdessen: Holzbankreihen, leise Orgelklänge, flüsternde Stimmen. Und junge afroamerikanische Frauen, die stolz und selbstverständlich durch das Kirchenschiff schreiten - in selbstgenähten Kleidern, getragen mit Würde.

Für Eve Arnold ist das kein „Spektakel“, sondern ein gelebter Ausdruck von Identität. Und genau so will sie ihn einfangen. Ohne Scheinwerfer, ohne Inszenierung. Nur mit dem, was da ist: dem Licht der Fenster, der Bewegung im Raum, der Aufmerksamkeit für das Wesentliche.

Die Serie entsteht still - und stark. Ihre Bilder erzählen nicht von Mode, sondern von Selbstbehauptung. Nicht von Äußerlichkeiten, sondern von Geschichten, die in Stoff und Blick eingeschrieben sind.

Als Arnold die Serie der London Illustrated Picture Post anbietet, wird sie veröffentlicht - scheinbar ein Erfolg. Doch dann folgt die Ernüchterung. Die Redaktion verändert die Bildunterschriften. Wo Arnold Würde zeigen wollte, schreibt man von „bunten Exoten“ und „amüsanter Randkultur“. Die Perspektive kippt. Aus Authentizität wird Klischee.

Für Arnold ist das ein Schock. Und ein Wendepunkt. Sie begreift: Ein gutes Bild reicht nicht. Es braucht das richtige Wort dazu. Die Bildunterschrift wird zur zweiten Kamera - und wer sie in fremde Hände gibt, riskiert den Verlust der eigenen Erzählung.

Von diesem Moment an schreibt sie jede Zeile selbst. Nicht aus Eitelkeit - sondern aus Verantwortung. Sie will nicht nur zeigen, was sie sieht, sondern auch erklären, warum es gesehen werden soll. Ihr journalistischer Anspruch wächst - und mit ihm das Bewusstsein: Fotografie ist nicht nur eine Beobachtung. Sie ist Interpretation.

Die Harlem-Serie bleibt ein Meilenstein. Nicht wegen des Ruhms - sondern wegen der Lektion. Arnold erkennt, wie sehr Wahrnehmung von Machtstrukturen geprägt ist. Und sie beschließt: Ihre Bilder sollen nicht nur abbilden. Sie sollen aufklären.

Später sagte sie, dass Harlem sie gelehrt habe, wie entscheidend der Kontext ist: Ob ein Mensch wirklich gesehen oder nur benutzt wird. Diese Erkenntnis war schmerzhaft - aber notwendig. Und sie wurde zum Fundament eines Werkes, das sich nie mit bloßer Oberfläche zufrieden gab.

Kapitel 4: Magnum - Die erste Frau in einem Männerbund

1951 war für Eve Arnold nicht nur das Jahr der Harlem-Serie. Es war auch der Beginn einer Reise, die sie an einen Ort führte, an dem sie sich als Frau zunächst kaum verorten konnte - und den sie am Ende mitprägte: die legendäre Fotoagentur Magnum Photos.

Magnum - gegründet von Henri Cartier-Bresson, Robert Capa, George Rodger und David Seymour - war von Anfang an mehr als eine Agentur. Es war eine Haltung. Eine Verpflichtung gegenüber der Wirklichkeit. Ein Versprechen, Bilder nicht für den Markt, sondern für die Wahrheit zu machen.

Eve Arnold trat dieser Welt als Außenseiterin bei. Keine Kriegsreporterin. Keine Provokateurin. Keine Starfotografin im Studio. Sondern: eine Frau, die hinsah. Die Fragen stellte, statt Antworten zu liefern. Zunächst wurde sie als sogenannte Stringerin aufgenommen - auf Probe. Doch es dauerte nicht lange, bis klar war: Ihre Perspektive war nicht exotisch - sondern essenziell.

1957 wurde sie das erste weibliche Vollmitglied der Agentur - ein Schritt, der für viele im Verborgenen blieb, für sie jedoch alles veränderte.

Arnold brachte etwas mit, das in der damaligen Bilderwelt selten war: Nähe ohne Übergriffigkeit. Eine stille Beharrlichkeit. Und ein aufrichtiges Interesse. Ihre Kamera war kein Machtinstrument - sie war ein Werkzeug des Dialogs. Ob in den Straßen von New York, in den Dörfern Chinas, in Schulen Afghanistans oder bei Protesten im amerikanischen Süden - Arnold war dort, wo andere wegsahen. Und sie blieb lange genug, um wirklich zu verstehen.

Während viele Kollegen das Sensationelle suchten, interessierte sie sich für das Übersehene: für Zwischentöne, für Alltägliches, für das, was sich erst beim zweiten Hinsehen offenbart. Ihre Reportagen zeigten Frauen hinter dem Schleier, Kinder am Rand der Gesellschaft, Arbeiter, Geflüchtete, Kranke, Alte - Menschen, die selten im Mittelpunkt stehen. Und doch genau dorthin gehören.

Ihr Beitritt zu Magnum war mehr als ein persönlicher Erfolg. Es war ein kulturgeschichtliches Signal. In einer Branche, in der Frauen meist nur vor der Kamera sichtbar waren, forderte Arnold mit ihren Bildern eine neue Sichtweise ein - leise, aber unmissverständlich.

Magnum bot ihr nicht nur einen professionellen Rahmen, sondern auch ein Netzwerk Gleichgesinnter. Kolleg:innen, die verstanden, dass Fotografie nicht nur ein technisches Medium ist - sondern eine Haltung.

Mit jedem Bild, jedem Projekt, jeder Geschichte erweiterte Arnold nicht nur den Blick der Agentur - sondern auch unser Bild von der Welt. Und das vielleicht Kostbarste an ihrem Werk: Sie ließ Raum. Raum für Zweifel, für Nuancen, für eigene Deutungen. Raum, der zum Nachdenken einlädt - nicht zum schnellen Konsum.

Kapitel 5; Marilyn, Malcolm & Monarchinnen: Der Blick hinter die Fassade

Es gibt Bilder, die sagen mehr als jedes Interview. Sie zeigen nicht, wie ein Mensch aussieht - sondern wer er ist. In jenen flüchtigen Momenten, in denen die Maske sinkt. Eve Arnold hat diese Momente eingefangen. Still. Respektvoll. Unaufgeregt.

Marilyn Monroe. Der Mythos: goldblondes Haar, laszives Lächeln, ein Symbol globaler Verführung. Doch Arnold sah mehr. Über Jahre hinweg begleitete sie Monroe nicht nur an Filmsets, sondern auch in Rückzugsorten, jenseits der Öffentlichkeit. Ihre Aufnahmen zeigen keine Diva - sondern eine Frau, erschöpft vom Ruhm, vom ständigen Gefallen müssen, vom Zerrbild, das andere von ihr entwarfen. In einem der ikonischen Fotos liegt Monroe auf dem Boden, halb im Schatten, ungeschminkt. Ihr Blick sucht nicht die Kamera - sondern eine Stille jenseits des Applauses. Ein Bild wie ein Seufzer. Zerbrechlich. Wahr.

Malcolm X. Stolz, kompromisslos, scharf in der Rhetorik. Doch Arnolds Linse fängt mehr ein. Nicht die Pose, nicht die Wut - sondern den Zweifel, die Verantwortung, das Menschliche hinter dem politischen Bild. Ihre Fotografie ist kein Statement - sie ist eine Begegnung. Man spürt: Hier hält jemand kurz inne, nicht für die Welt, sondern für diesen einen Blick, der nicht richtet, sondern zuhört.

Und dann: Queen Elizabeth II. Vielleicht das unwahrscheinlichste Motiv in Arnolds Portfolio. Wie portraitiert man eine Monarchin, die von Kindesbeinen an gelernt hat, unnahbar zu sein? Mit Geduld. Mit Achtung. Mit Zurückhaltung. Das Portrait, das entsteht, zeigt keine Institution - sondern eine Frau. Keine Insignien, kein höfisches Theater. Nur Ausdruck. Und die stille Last einer Rolle, die Pflicht und Würde zugleich bedeutet.

Was all diese Aufnahmen verbindet, ist das Fehlen von Inszenierung. Arnold stellt nicht bloß dar - sie begegnet. Ihre Kamera fordert nichts, sie schenkt Raum. Sie verwendet ausschließlich natürliches Licht - kein Blitz, keine Effekte. Kein Weichzeichner für die Wirklichkeit. Kein Make-up für die Wahrheit.

In einer Welt, die laut nach dem perfekten Moment sucht, schafft Arnold eine neue Form der Präsenz: die stille Nähe. Ihre Portraits schreien nicht - aber sie bleiben. Und sie lassen uns mit dem Gefühl zurück, einem Menschen wirklich begegnet zu sein.

Kapitel 6: Stilistik & Haltung - Fotografieren mit Empathie

Was macht einen fotografischen Stil unverwechselbar? Die Kamera? Die Belichtung? Der technische Schliff? Bei Eve Arnold beginnt alles viel früher - mit einer Entscheidung, die jeder Aufnahme vorausgeht: Wie begegne ich dem Menschen vor meiner Linse?

Ihre Antwort zieht sich durch ihr gesamtes Werk wie ein roter Faden: Empathie vor Effekten. Menschlichkeit vor Inszenierung. Haltung vor Technik.

Arnold fotografiert mit einem humanistischen Blick. Nicht als distanzierte Beobachterin - sondern als Teil einer Begegnung. Ihre Neugier ist nie voyeuristisch, ihr Interesse nie sensationsheischend. Auch bei prominenten Motiven ging es ihr nie um Glanz - sondern darum, was darunter liegt.

Diese Haltung prägt auch ihre ästhetischen Mittel: Kein aufwendiges Setup. Kein kalkuliertes Spektakel. Sie vertraut auf das, was da ist: natürliches Licht, echte Atmosphäre, spontane Präsenz. Ihre Bilder wirken unprätentiös - aber niemals beliebig. Jeder Bildausschnitt ist durchdacht. Und doch bleibt Raum für das Unerwartete.

Einen entscheidenden Impuls erhält sie von Alexei Brodovitch, dem Gestalter von Harper’s Bazaar. Sein Prinzip der Reduktion - klare Linien, starke Elemente, rhythmische Balance - prägt Arnolds Blick nachhaltig. Ihre Kompositionen sind nicht gefällig - sie sind klar. Sie führen das Auge, ohne es zu zwingen. Sie schaffen Stille, in der Bedeutung wachsen kann.

Gleichzeitig fühlt sie sich verbunden mit der Idee des „entscheidenden Moments“, wie ihn Henri Cartier-Bresson formulierte: jenem Augenblick, in dem sich Ausdruck und Bedeutung verdichten. Doch bei Arnold ist dieser Moment nicht dramatisch - sondern leise. Kein Spektakel, sondern eine subtile Geste, ein Blick, ein Innehalten. Und gerade darin liegt seine Kraft.

Ihr dokumentarischer Stil ist nicht durch Distanz geprägt - im Gegenteil: Arnold kommt ihren Motiven nahe. Nicht durch Nähe im physischen Sinne, sondern durch emotionale Offenheit. Sie zwingt den Menschen kein Bild auf - sie lässt sie selbst sichtbar werden.

Was bleibt, ist ein Stil, der nicht laut sein muss, um zu wirken. Kein Trend, keine Attitüde - sondern ein Ausdruck aufrichtigen Interesses. An Menschen. An ihren Geschichten. Und an jener Wahrheit, die oft zwischen Licht und Schatten liegt.

Kapitel 7: Ein Leben für Bücher, Filme, Reportagen

Für Eve Arnold war Fotografie nie Selbstzweck. Sie verstand sie als Teil eines größeren Zusammenhangs - als Mittel, um Lebenswelten sichtbar zu machen, Widersprüche auszuhalten, Dialoge zu ermöglichen. Deshalb endete ihr Schaffen nie beim Einzelbild. Es floss weiter - in Bücher, in Filme, in Reflexionen aus Licht.

Eines ihrer prägnantesten Werke trägt einen programmatischen Titel: „The Unretouched Woman“ (1976). In einer Zeit, in der Medien begannen, jedes Bild zu glätten, jede Falte zu tilgen, jeden Körper zu normieren, setzte Arnold ein Zeichen. Ihr Buch zeigt Frauen, wie sie sind - alt, jung, müde, stolz, verletzt, lebendig. Schönheit, nicht als Ideal, sondern als Würde. Kein Weichzeichner, kein Retusche-Filter - sondern eine stille Rebellion gegen die Unwirklichkeit der Hochglanzwelt. Eine frühe Kritik an dem, was wir heute „digitale Bildmanipulation“ nennen würden - doch für Arnold war es mehr als Technik. Es war Ethik.

Vier Jahre später, 1980, erschien „In China“ - ein monumentaler Bildband über ein Land im Umbruch. Während China sich zögerlich dem Westen öffnete, reiste Arnold wochenlang durch Städte, Dörfer, Landschaften - mit Geduld, Respekt und unermüdlicher Neugier. Ihre Bilder dokumentieren nicht die politische Bühne - sondern den Alltag. Gesichter. Gesten. Stille Brüche zwischen Tradition und Veränderung. Das Buch wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet - nicht wegen seiner Größe, sondern wegen seiner Haltung: Es urteilte nicht. Es beobachtete - auf Augenhöhe.

Bereits 1971 hatte sie ein Tabu gebrochen: Für den Dokumentarfilm „Women Behind the Veil“ reiste Arnold in Regionen, in denen westliche Kameras meist nicht willkommen waren - in Hammams, Innenhöfe, Harems. Doch sie kam nicht mit exotisierendem Blick. Sondern mit Zeit. Und mit echtem Interesse. Der Film wurde kein Skandal - sondern ein Fenster. Kein Urteil - sondern ein Angebot zum Verstehen. Bis heute gilt er als einer der sensibelsten filmischen Annäherungsversuche an das Leben arabischer Frauen - jenseits von Klischees.

Diese drei Werke - das Buch über unretuschierte Frauen, die China-Reportage und der Film über den Nahen Osten - stehen exemplarisch für Arnolds Schaffen: Sie geht dorthin, wo Geschichten entstehen. Sie bleibt, bis sie sie versteht. Und sie erzählt sie so, dass wir uns selbst darin wiedererkennen können.

Fotografie, Schreiben, Film - für Arnold war das kein Entweder-oder. Es war ein Fluss. Eine Bewegung zwischen Medien, ein Denken in Bildern und Worten. Ihr Ziel war nie bloß, die Welt abzubilden. Sondern: sie ein klein wenig verständlicher zu machen.

Sehr gerne - dann folgt nun Kapitel 8. Dieses Kapitel bringt alles zusammen: Haltung, Stil und Verantwortung im Spiegel dreier außergewöhnlicher Persönlichkeiten.

Kapitel 8: Arnold, Newton & Riefenstahl - Drei Blickachsen, ein Vermächtnis

Manchmal genügt ein Raum. Eine Ausstellung. Ein kuratorischer Gedanke. Und plötzlich beginnen Bilder miteinander zu sprechen. Nicht laut - aber eindringlich. So ist es, wenn Fotografien von Eve Arnold neben jenen von Helmut Newton hängen. Und manchmal, als historisches Echo, tritt auch Leni Riefenstahl hinzu - als Kontrast, als Warnung, als Frage.

Drei Blickachsen. Drei Temperamente. Drei künstlerische Handschriften, die sich nicht vergleichen lassen - aber miteinander ins Gespräch treten.

Eve Arnold steht für die stille Beobachtung. Ihre Bilder drängen sich nicht auf. Sie laden ein. Sie beschönigen nichts, stilisieren nichts - sie zeigen, was ist. Und sie stellen Fragen, wo andere Antworten liefern wollen.

Helmut Newton, der große Inszenierer, sucht Distanz - nicht aus Ablehnung, sondern aus kalkulierter Gestaltung. Seine Arbeiten sind Bühnenbilder: erotisch, stilisiert, provokativ. Wo Arnold Nähe schafft, setzt Newton auf Komposition. Und doch: Beide begegnen ihren Motiven mit Ernst - auf sehr unterschiedliche Weise.

Und dann ist da Leni Riefenstahl. Technisch brillant. Visuell visionär. Ihre Filme - Olympia, Triumph des Willens - gelten als Meisterwerke der Form. Doch die Ästhetik, die sie schuf, wurde zur Bühne einer Ideologie. Ihre Werke sind Mahnmale - für die Verführungskraft perfekter Komposition, für das Verstummen der Ethik, wenn die Form zur Religion wird.

Wenn in Ausstellungen diese drei Positionen nebeneinanderstehen, entsteht ein Spannungsfeld, das weit über das Künstlerische hinausreicht. Es geht um Technik, Haltung und Wirkung. Um die Frage: Was darf ein Bild auslösen? Und: Was sollte es niemals verschleiern?

Für mich ist dieses Spannungsfeld kein Widerspruch - sondern eine Einladung. Zum Nachdenken. Zum Abwägen. Denn wer mit Bildern arbeitet, bewegt sich ständig zwischen diesen Polen: zwischen dokumentarischer Empathie, stilistischer Provokation - und der Gefahr der Verklärung.

Arnold zeigt, wie viel Nähe ein Bild zulassen kann. Newton, wie viel Distanz ein Bild braucht. Und Riefenstahl mahnt - trotz aller Brillanz -, dass kein Bild schöner sein darf als seine Wahrheit.

Was diese drei hinterlassen, ist mehr als ein Werk. Es ist eine Haltung. Eine Herausforderung. Und für viele - auch für mich - ein Prüfstein: Wie will ich sehen? Und was will ich zeigen?

Kapitel 9: Reflexion - Was bleibt

Am 4. Januar 2012 endet ein langes Leben. Eve Arnold stirbt in London - nur wenige Monate vor ihrem 100. Geburtstag. Kein Aufsehen. Keine große Geste. Ihr Abschied war leise, konzentriert und würdevoll. Wie ihre Bilder.

Doch auch wenn sie nicht mehr unter uns ist - ihr Blick bleibt. Nicht als Denkmal. Nicht als Marke. Sondern als Haltung. Eine Haltung, die sich nicht inszeniert, sondern einfühlt. Eine, die fragt, bevor sie zeigt. Und die wartet, bevor sie urteilt.

Was Arnold hinterlässt, ist mehr als ein fotografisches Werk. Es ist eine Schule des Sehens. Eine Art, mit der Welt in Beziehung zu treten - achtsam, respektvoll, offen. Ihre Bilder behaupten nicht, wie etwas ist. Sie laden dazu ein zu fühlen, wie es sich anfühlen könnte.

Ihr Leitsatz - „Fotografiere nicht, um zu zeigen, wie es ist. Sondern, um zu zeigen, wie es sich anfühlt.“ - ist mehr als ein ästhetisches Credo. Es ist ein ethischer Kompass. In einer Zeit, in der Bilder laut, schnell und verfügbar sein müssen, erinnert uns Arnold daran: Das Wesentliche ist oft still. Und bleibt.

Ihre Fotografien brauchen keine Effekte. Keine Filter. Keine Aufladung. Sie wirken, weil sie getragen sind von Wahrhaftigkeit - und von einem Blick, der nicht überhöht, sondern versteht. Der nicht vereinnahmt, sondern öffnet. Für andere Perspektiven. Für Menschlichkeit im Detail. Für Wahrheit zwischen Licht und Schatten.

Was bleibt, ist eine Haltung. Eine Handschrift. Ein Vermächtnis, das nicht festschreibt - sondern Weite schafft. Für neue Blickwinkel. Für stille Geschichten. Für Würde im Unscheinbaren.

Kapitel 10: Persönlicher Nachsatz

Es gibt diese leisen Momente, in denen Entscheidungen getroffen werden. Nicht auf Bühnen. Nicht vor Publikum. Sondern im Stillen - im Schnitt, im Layout, an der Kamera.

Oft, wenn ich dort stehe, ein Bild auswähle oder eine Sequenz zusammenstelle, frage ich mich: Was hätte Eve getan?

Nicht, weil ich nach einer Anleitung suche. Sondern nach einer inneren Orientierung. Nach einem Maßstab, der über Geschmack, Technik oder Trend hinausgeht.

Eve Arnolds Antwort war nie laut. Nie forsch. Nie sich vordrängend. Aber sie war da. Präzise. Menschlich. Und immer ein wenig poetisch. Als hätte sie gewusst, dass das Wesentliche sich nicht aufdrängt - sondern wartet, bis wir bereit sind, es zu sehen.

Heute, während ich diese Zeilen schreibe, ist so ein Moment. Es ist ihr Geburtstag. Und zugleich - wie der Zufall es will - der Todestag unseres Papstes. Zwei Leben, zwei Welten, zwei Haltungen. Und doch begegnen sie sich in mir. Nicht im Widerspruch. Sondern im Nebeneinander.

Denn wer mit Bildern arbeitet - mit Licht, mit Worten, mit Form - weiß: Unsere Arbeit ist oft eine Antwort. Auf das, was andere vor uns gesehen, gedacht und gespürt haben.

Manchmal genügt eine Geste, ein Gedanke, ein Bild - um das eigene Tun neu auszurichten.

Eve Arnold - ich feiere dich heute. Auch wenn du nicht mehr unter uns bist. Und ich danke dir für etwas, das weit über Fotografie hinausreicht: für eine Haltung, die bleibt.

Buchempfehlung: Eve Arnold lesen, sehen, verstehen

Die fotografische Handschrift einer Humanistin - in Bild und Wort

Eve Arnolds Werk ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein offener Raum. Ihre Bücher sind mehr als Bildbände - sie sind Einladungen: zum Hinschauen, zum Nachdenken, zum Weitererzählen. Hier eine Auswahl, die in keiner Bibliothek fehlen sollte, die sich mit Ethik im Bild, dokumentarischer Fotografie und feministischer Perspektive beschäftigt:

Bücher von Eve Arnold (Autorin & Fotografin)

1. The Unretouched Woman (1976) Ein Manifest gegen Schönheitsideale, ein mutiges Plädoyer für Echtheit. Betrachtungen und Portraits, die zeigen, wie sich Würde abbilden lässt - ungeschönt, ungeschminkt, aufrichtig. Pflichtlektüre für jede Auseinandersetzung mit Gender, Repräsentation und fotografischer Ethik.

2. In China (1980, Knopf) Ein stiller, aber tiefgreifender Blick auf ein Land im Wandel. Kein touristischer Exkurs, sondern ein sensibles Langzeitportrait - ausgezeichnet mit dem National Book Award.

3. All in a Day’s Work (1989) Ein visuelles Tagebuch über Menschen bei der Arbeit. Beobachtend, respektvoll - eine leise Würdigung des Alltags.

4. Eve Arnold’s People (2009) Querschnitt durch ihre Portraits: von Monroe über Malcolm X bis zu Bäuerinnen, Arbeiterinnen und Monarchinnen. Besonders wertvoll für Gestalter:innen - wegen der klaren Kompositionen und der natürlichen Lichtführung.

5. In Retrospect (1995) Ihre Autobiografie in Bildern und Worten - reflektiert, persönlich, ehrlich. Ein intimer Rückblick auf Leben und Werk, inklusive ihrer Erfahrungen bei Magnum.

6. Film Journal (2002) Begleitnotizen zu Filmsets - darunter The Misfits mit Monroe. Ein seltenes Dokument fotografischer Arbeit hinter den Kulissen der Filmwelt.

Film & Gedankenstück

7. Women Behind the Veil (1971) TV-Dokumentation über arabische Frauenwelten. Einfühlsam, respektvoll - weit entfernt von westlichen Klischees. Must-see für alle, die dokumentarisches Erzählen mit Haltung schätzen.

Werke mit und über Arnold

8. All About Eve (2012, teNeues) Ausstellungskatalog zum 100. Geburtstag - mit Reflexionen von Weggefährten und Archivmaterial. Ideal als Einstieg oder vertiefende Würdigung.

9. Eve Arnold: In Retrospect (Knopf, USA) Hardcover-Sonderedition - besonders geeignet für Sammlungen oder als Geschenkband.

10. Meisterinnen des Lichts (2014, Prestel) Ein wunderbarer Sammelband über große Fotografinnen. Mit einem exzellenten Beitrag zu Arnold von Boris Friedewald.

Foto: Eve Arnold mit Rolleiflex - ein stilles Vermächtnis zwischen Beobachtung, Würde und der Wahrheit. (© DREIFISCH)

Montag, 7. April 2025

Fashionstreet.de: Dein Marktplatz für Mode, die dich begeistert

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Montag, 31. März 2025

Globaler Hut-Spaziergang (World Hat Walk) 27.04.2025

 


Berlin begrüßt den World Hat Walk 2025 – Eine großartige Feier der Hutmacherkunst und des Stils

Nach dem Erfolg seiner ersten Ausgabe kehrt der World Hat Walk Berlin am 27. April 2025 zurück und verspricht eine noch spektakulärere Feier von Mode, Kreativität und Gemeinschaftsgeist. Diese weltweite Veranstaltung, die ihren Ursprung in Barcelona hat und sich inzwischen auf Städte auf der ganzen Welt ausgeweitet hat, bringt Hutliebhaber, Designer und Stilbegeisterte zusammen, um die Kunst der Hutmacherei auf einzigartige Weise zu präsentieren.

Ein globales Phänomen: Von Barcelona nach Berlin

Der World Hat Walk wurde 2014 in Barcelona, Spanien, ins Leben gerufen, um die Kunst der Hutmacherei zu feiern und Hutenthusiasten zu vereinen. Die Initiative gewann schnell an Dynamik und inspirierte Städte auf der ganzen Welt, ihre eigenen Hut-Walks zu veranstalten.

Berlin nahm 2024 erstmals an dieser Tradition teil und setzte damit ein Zeichen für die wachsende Begeisterung für Hutkultur in der Stadt.

Tatiana Ashakova, treibende Kraft hinter dem Walk, nachhaltige Modekuratorin und Modistin hinter ihrer Marke BeretkAh…!, organisierte den ersten Hut-Walk in Berlin. Über 60 Teilnehmer präsentierten dabei ihre kreativen und stilvollen Kopfbedeckungen. Die Veranstaltung endete im Art City People Café in den Hackmann Höfen und unterstrich Berlins Engagement für Gemeinschaft und künstlerischen Ausdruck.

Globale Teilnahme im Jahr 2025

Der World Hat Walk 2025 wird die bisher größte Ausgabe sein, mit über 40 Städten weltweit, die am 27. April 2025 zeitgleich teilnehmen. Städte wie London, Oslo und Graz sowie kleinere Orte wie Fakenham und Norfolk haben ihre Teilnahme angekündigt und spiegeln die wachsende internationale Attraktivität dieses Events wider.

Was erwartet die Teilnehmer in Berlin 2025?

Die Ausgabe 2025 bietet spannende neue Programmpunkte, die das Erlebnis noch interaktiver und einzigartiger machen:

• Kinder-Hutmacherecke – Ein kreativer Bereich, in dem Kinder ihre eigenen Hüte entwerfen und gestalten können, um schon früh eine Leidenschaft für die Hutmacherei zu entwickeln.

• Dress-Up Lounge von Dress Up Lounge Rental – Eine exklusive Gelegenheit, außergewöhnliche Designer-Kleider im Royal-Ascot-Stil anzuprobieren, ergänzt durch einzigartige Hüte von BeretkAh.

• Kulinarische Erlebnisse im Art City People Café – Das stilvolle Art City People Café in den Hackmann Höfen verwöhnt die Gäste mit feinen und exquisiten Leckereien, ideal für einen eleganten Nachmittag.

• Stil-Wettbewerb – Eine renommierte Jury bewertet und prämiert die eindrucksvollsten Outfits und belohnt die beste Kreativität und Eleganz.

• Charity-Modenschau & Auktion – Eine glamouröse Präsentation einzigartiger Modekreationen, die zugunsten der Deutschen Hirnstiftung versteigert werden, um die neurologische Forschung und Beratung zu unterstützen.

• Hutmacher und Modistenwerke Ausstellung

Veranstaltungsdetails

• Beginn: 12:00 Uhr

• Treffpunkt: Pariser Platz, vor dem Adlon Hotel, Berlin

• Hut-Walk-Route: Ein stilvoller Spaziergang durch die Stadt mit dem Endpunkt im Art City People Café, Oranienburger Str. 32, 10117 Berlin

• Veranstaltungsende: 17:00 Uhr

Eine Feier mit sozialem Engagement

Der World Hat Walk Berlin ist nicht nur eine Modeveranstaltung, sondern auch eine gemeinnützige Initiative. Wie im letzten Jahr wird die Veranstaltung Spenden für die Deutsche Hirnstiftung sammeln, um die Forschung voranzutreiben und Betroffenen neurologischer Erkrankungen wichtige Unterstützung zu bieten.

Im Vorfeld des World Hat Walk Berlin nimmt die Organisatorin Tatiana Ashakova, Mitglied der Handwerkskammer Berlin, an den Kunsthandwerkstagen teil und öffnet am 4. und 5. April 2025 die Türen ihres Showrooms für Open Days und einen exklusiven Workshop. Besucher haben die Möglichkeit, die faszinierende Kunst der Hutmacherei hautnah zu erleben, eigene Designs zu kreieren und mehr über die Geschichte und Bedeutung des World Hat Walks zu erfahren. Diese Veranstaltungen bieten eine inspirierende Einstimmung auf den Hut-Walk und laden Interessierte dazu ein, Teil dieser einzigartigen Mode- und Kreativbewegung zu werden.

Ob Modist, Vintage-Liebhaber, Modefan oder einfach jemand, der Hüte liebt – dieses Event ist für alle! Die Teilnahme ist kostenlos, und alle Gäste sind eingeladen, ihre kreativsten und stilvollsten Kopfbedeckungen zu tragen.

Hintergrund: Der World Hat Walk und London Hat Week

Der World Hat Walk ist eine weltweite Veranstaltung mit ähnlichen Feierlichkeiten in vielen Städten rund um den Globus. Berlin ist stolz darauf, Teil dieser wachsenden Bewegung zu sein, die Modebegeisterte und Kreative in einer einzigartigen Weise verbindet.

Die London Hat Week (LHW) wurde 2014 von Georgina Abbott (Atelier Millinery) und Becky Weaver (HATalk) gegründet. Sie ist mittlerweile eine etablierte Institution in der Hutbranche mit einer starken internationalen Anhängerschaft.

Im Jahr 2024 koordinierten die LHW-Gründer den ersten globalen World Hat Walk, bei dem über 2.000 Hutträger in 21 Städten und 17 Ländern teilnahmen – ein beeindruckendes Zeichen für die Stärke und den Zusammenhalt der weltweiten Hut-Community.

Dienstag, 11. März 2025

WKO Steiermark bringt die Designer zur Modewoche nach Mailand

Das Erfolgsprojekt "Mein Betrieb - meine Leidenschaft" bekam in diesem Jahr noch einen wertvollen Bonus für die teilnehmenden Designer verpasst. Durch eine Kooperation mit der internationalen Modelagentur 1st Place Models, ermöglichten WKO Steiermark Geschäftsführer Bernd Liebminger und die Innungsmeisterin der Modeinnung Anneliese Ringhofer insgesamt fünf Designern die Teilnahme an einem hochkarätigen Fashionweek Event in Mailand (Milano Fashionweek Saison F/W 2025). 

Drei SiegerInnen wurden von einer internationalen Fachjury gekürt, dazu gab es zwei Publikumssieger. Am Ende gewannen die Fashionweek-erfahrene Christa Franz, Claudia Polic (Claudier) und Herbert Trautmüller (sFinks) das Fachjuryvoting, Michaela Egger (Zeitlos) und Elisabeth Gotthardt stießen dann als Publikumgs-Lieblinge dazu. Sie alle bildeten das Topmodel TV & WKO Styria Collective und durften in den edlen Räumlichkeiten des ehemaligen Mailänder Kloster I Chiostri di San Barnaba die Modeunst made in Styria vorführen. 1st Place Models, die einzige Agentur mit Österreich-Bezug die internationale Fashionweek Lizenzen inne hat (in dem Fall eine Showblock Lizenz des Lizenzverbandes GX Fashionweek), stellte die 15 schönen Models, worunter sich erfreulicherweise auch einige steirische Model-Schönheiten befanden: So zum Beispiel die beiden Weizerinnen Sarah Schmidt und Laura-Sophie Lang sowie die Grazerinnen Anna-Isabel Siefken und Lea Zeisberger. 

Auch die international erfolgreiche Caroline Fiedler hat Steiermark Bezug, sie ist zwar in Niederösterreich geboren, aber ihre Familie stammt ursprünglich aus der grünen Mark. Für die steirischen Designer war das eine einmalige Gelegenheit ihr Handwerk vor internationalen Einkäufern, Showroom-Betreibern, internationalen Medienvertretern und einem hochkarätigen Fachpublikum zu präsentieren. Aufgrund des großen Erfolges ist eine Fortsetzung der Idee steirische Designer zu den interessantesten internationalen Fashionweeks der Welt zu schicken denkbar, meint Bernd Liebminger. 

Im Rahmen der erfolgreichen Zusammenarbeit entstanden bereits hochkarätige Kooperationen, so konnten die Designer Christa Franz, Claudia Polic und auch Anneliese Rohrhofer ihre Kollektionen auch auf einem ebenso hochkarätigen Fashionweek Event in London (London Fashionweek Saison F/W 2025) präsentieren, der über den selben Modelagentur-Partner und mit Lizenz des Lizenzverbandes FWA in einem historischen Platz statt fand: Im Alten Rathaus in London-Chelsea, ein Ort wo früher Politik-Geschichte geschrieben wurde und jetzt Modegeschichte made in Styria.

Foto (c): Mihael Vuzem, Model Adriana Lopes von 1st Place Models präsentiert Christa Franz

Mittwoch, 11. September 2024

Lüllepop feiert 15 Jahre Modeinnovation: Ein Weg voller Herausforderungen und Erfolge

 


Lüllepop, das avantgardistische Modelabel bekannt für sein innovatives Stricklatex und die Kombination von Latex und textilen Stoffen, feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 2009 hat sich Lüllepop von einem visionären Start-up zu einem spannenden Akteur in der Modewelt entwickelt.

Die Reise von Lüllepop war von Anfang an geprägt von Herausforderungen und Visionen. Als das Label 2009 gegründet wurde, galt Latex in der Modewelt als Nischenmaterial, das vorwiegend mit Fetischkultur in Verbindung gebracht wurde. Doch Lüllepop setzte sich das Ziel, Latex in die Mainstream-Mode zu integrieren und es als vielseitiges Material zu etablieren. Durch kontinuierliches Experimentieren und innovative Designansätze konnte das Label beweisen, dass Latex weit mehr ist als nur ein Fetischmaterial – es ist ein Ausdruck von Kreativität und Stil.

„Unsere 15-jährige Reise war von Höhen und Tiefen geprägt. Wir haben uns vielen Herausforderungen gestellt und zahlreiche Skepsis überwunden“, sagt Cathleen Reinheckel, Gründerin von Lüllepop. „Wir sind stolz darauf, dass wir durch unsere Leidenschaft und Innovation dazu beitragen können, Latex in einem neuen Licht zu zeigen, auch wenn der Weg noch lang ist.“

Zum Jubiläum bedankt sich Lüllepop bei seinen treuen Kunden, Partnern und dem kreativen Netzwerk aus Fotografen, Stylisten und Models, die das Label unterstützt und begleitet haben. Um diesen besonderen Anlass zu feiern, bietet Lüllepop ab dem 15.09.2024, 15 Tage lang einen exklusiven Rabatt von 15% auf das gesamte Sortiment an. Die Rabattaktion ist ein Zeichen der Dankbarkeit für das Vertrauen und die Unterstützung, die das Label über die Jahre erhalten hat.

„Wir möchten dieses Jubiläum nicht nur als einen Moment des Feierns sehen, sondern auch als eine Gelegenheit, uns bei allen zu bedanken, die uns auf unserem Weg begleitet haben“, fügt Cathleen Reinheckel hinzu. „Wir freuen uns auf die nächsten Jahre und darauf, weiterhin die Grenzen der Mode zu verschieben.“

Photos: Susann Loessin I Model: Alina Sophia

Sonntag, 9. Januar 2022

Model Laura Burth kurz vor grossem Durchbruch

Model Laura Burth von 1st Place Models

Model Laura kurz vor grossem Durchbruch

NIDAU. Laura Burth war 2015 Finalistin beim Schweizer Elite Model Look. Jetzt will die 24-jährige St. Gallerin aber mehr.

BELIEBT Eine Karriere als international gebuchtes Model – das könnte für Laura Burth bald Realität sein. Die 24-Jährige hat nämlich einen Vertrag mit der renommierten spanisch-amerikanischen Modelagentur 1st Place Models unterschrieben. Neu im Business ist sie allerdings nicht. 2015 war Burth bereits Kandidatin beim Schweizer Elite Model Look und schaffte es ins Finale. «Meine Freude über diesen Erfolg war riesig, zumal ich damals ohne grosse Erwartungen mitgemacht habe», erinnert sie sich im Gespräch mit 20 Minuten.

Bereits damals hatte sie mehrere Angebote von Agenturen auf dem Tisch – unter anderem von ihrer jetzigen. Allerdings entschied sich Laura für den Schweizer Weg. Die Welt bereiste sie schliesslich lieber als Flugbegleiterin. Doch nebenbei stand Burth immer wieder für grössere und kleinere Kampagnen vor der Linse. Ein Traum sei dabei aber stets präsent gewesen: als Gesicht die Werbeplakate von heimischen Marken wie On oder Omega zu zieren. Dass Laura ihren internationalen Vertrag erst jetzt unterschrieben hat, bereut sie dennoch nicht. Ihr Motto: «Lieber spät als nie.»

Nur drei Wochen nach der Vertragsunterzeichnung gehen die ersten Abenteuer für sie los: Für die Us-designerin Erika Suess stand sie für eine Weihnachts-social-media-kampagne vor der Kamera, mit Fotografin Nicole Schneeberger wiederum überzeugte sie für das internationale Label Angelus Dresses. Daraufhin wurde Laura für einen FotografieKurs von Topmodel TV mit Ewa Zbaraza Fashion gebucht. Und die Auftragsliste ist noch länger.

Trotz der vielversprechenden Aussichten für ihren Durchbruch – ganz auf die Model-karte will Burth nicht setzen: «Ich habe bereits in der Vergangenheit gemerkt, dass es mit dem Modeln nebenbei sehr gut funktioniert. Das will ich auch beibehalten. Als Studentin bin ich sogar noch flexibler als früher.» Dass ihr Studium in Ernährung und Diätetik bestens zu ihrem Job passt, sei Zufall und basiere auf ihren Interessen.

Freitag, 4. Dezember 2020

Silvia Moleiro steht hinter vielen großen Fashionweeks

Silvia Moleiro ist die Gründerin der FWA Fashionweek Association, einer Plattform, die darauf abzielt, aufstrebenden Designern und Modechoreografen eine Bühne zu bieten. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Vielfalt und Innovation in der Modebranche zu fördern und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Künstlern und der Industrie zu stärken. Moleiros Engagement für die Modekultur spiegelt sich in zahlreichen Projekten wider, die sie initiiert hat, um Talente zu unterstützen und neue Trends zu setzen. Ihre Vision hat die FWA zu einem wichtigen Akteur im internationalen Modesektor gemacht und inspiriert viele, ihren kreativen Weg zu gehen. Die FWA Fashionweek Assocation gilt als die weltweit drittgrößte Lizenzstelle für Modewochen. Die Präsidentin Silvia Moleiro gründete mit ihrem Mann Juan Carlos den Verband im Jahr 20128. Aktuell vergeben sie Lizenzen für Fashionweek Veranstaltungen in Dubai, New York, Los Angeles, London, Monte Carlo, Palma de Mallorca und Madrid.

Mittwoch, 29. Juni 2016

Austro-Miss Isabel Jelinek schafft große Überraschung!


Man muss schon weit nach hinten blättern, in den Analen der internationalen Misswahlen, bis man eine Österreicherin findet die um den Sieg mitgekämpft hat. Bei einem kleineren Bewerb, dem qualitativ sehr hochwertigen Themen-Wettbewerb "Miss Mermaid International" schaffte es die Tirolerin Michelle Steiner letztes Jahr unter 20 Teilnehmerinnen den zweiten Platz zu erobern.

Doch bei den großen Misswahlen oder Modelwahlen im internationalen Berich, gewannen die österreichischen Teilnehmerinnen eher den sprichwörtlichen "Blumentopf". 2009 gelang es der Vorarlbergin Rebecca Gaspers immerhin den vierten Platz bei der Queen of the World zu erobern. 2015 schaffte es die Wienerin Sophie Totzauer bei der Miss Earth immerhin in den Final-Durchgang der besten 10.

Beim weniger bekannten Contest "Best Model of the World" schaffte es eine weitere Wienerin, Rebecca Enz, zwar auf Rang 3 - massiver Schönheitsfehler dabei jedoch war ihre Teilnahme für Liechtenstein, die außerdem unter eher dubiosen Umständen zu Stande kam. Als Zweite der Österreich-Ausscheidung, wurde sie einfach zur Liechtensteiner Teilnehmerin umgewandelt, weil es aus diesem Land keine Teilnehmerin gab. Starmodels berichtete -> Kurioser Erfolg

Doch jetzt darf Österreich wirklich & vor allem ehrlich jubeln. Die Niederösterreicherin Isabel Jelinek gewann zuerst die interne Ausscheidung der Agentur Jademodels, vertrat somit unser Land bei der Princess of the World. Und wie auch noch! Bis zum Schluss kämpfte sie um den Sieg mit, wurde von einigen der Juroren sogar als Siegerin gesehen und belegte am Ende den sensationellen Rang 3 (second runner up) unter 50 Nationen!

Entdeckt wurde die 17-jährige von Fotograf Thomas Hantke, der ihr auch die Agentur "Jademodels" besonders nahe legte. Dort folgte Jelineks Teilnahme beim Bewerb Niederösterreichs Nächstes Topmodel 2015, den die Dobermannsdorferin gewinnen konnte. Danach erkämpfte die dunkelhaarige Schönheit im Finale von Österreichs Nächstes Topmodel 2015 den vierte Platz und somit einige tolle Modeljobs. Durch die daraus resultierende Erfahrung war Isabel dann bei der Princess of the World kaum zu schlagen und musste lediglich die Teilnehmerin aus Polen und jene der Benelux-Länder vorbei ziehen lassen.

Witziges Detail am Rand: Isabels Manager Dominik Wachta gilt eigentlich nicht als Fan der Misswahlen und gerade eine seiner Models schafft als Miss fast Historisches. Der Jademodels-Manager schwächt jedoch ab: "Das Niveau der meisten Misswahlen hat sich schon sehr gebessert. Ich habe lediglich Missstände kritisiert, die es heute glücklicherweise so nicht mehr gibt. Und gerade in Österreich hat sich da viel getan." streut er wohl auch der Miss Austria Cooperation unerwartet Blumen.

Und wer weiß, vielleicht schafft es ja eine der Missen der Miss Austria Cooperation dieses Jahr in die Fußstapfen von Isabel Jelinek zu treten? Schließlich schickt Missen-Chefin Silvia Schachermayer (ehemals Silvia Hackl) gleich zu 3 Wettbewerben ihre Teilnehmerinnen: Zur Miss World, zur Miss Universe und zur Miss Earth. Wir werden berichten.

Foto (c): Alexander Feyh

Dienstag, 28. Juni 2016

Larissa Marolt zeigt ihr Können bei der Berliner Fashionweek


Okay, es ist nicht die New York Fashionweek. Aber auch die Berliner Fashionweek ist eine tolle Bühne. Austro-Model Larissa Marolt zeigte dort dass sie trotz Dschungelcamp und Co das Modeln nicht verlernt hat.

Beim Auftakt der Berlin Fashion Week am Dienstag präsentierte die 23-jährige als Starmodel die Riani–Spring/Sommer-Kollektion des kommenden Jahres. In der ersten Reihe unter anderem gesichtet: „Let‘s Dance“-Star Victoria Swarovski. Schade nur, dass diese Austro-Schönheit nicht selbst am Catwalk zu sehen war.

Foto: Screenshot Riani @ Berliner Fashionweek

Freitag, 24. Juni 2016

Miss Austria 2016 heißt Dragana Stankovic


Die Vize Miss Niederösterreich, Dragana Stankovic, entschied am Donnerstagabend in Baden die Wahl zur Miss Austria 2016 für sich. „Ich bin überwältigt und kann es noch gar nicht fassen – ein Traum geht für mich in Erfüllung", freute sie sich: "Ich habe hart an mir gearbeitet und es hat sich ausgezahlt. Ich freue mich auf das Jahr und hoffe, dass ich viele tolle Jobs machen kann. Mit dem Sieg habe ich absolut nicht gerechnet, aber ich freue mich wahnsinnig".

Auch unter den besten 3 landeten Miss Vienna Kimberly Budinsky und Miss OÖ Dajana Dzinic. Budinsky wird bei der Miss Earth Wahl antreten, Dzinic bei der Miss Universe. Miss Austria Veranstalterin Silvia Schachermayer meinte nach der Wahl: „Wir hatten dieses Jahr so viele tolle Finalistinnen und alle 3 Missen, die wir international entsenden sind absolut top."

Foto (c): Andreas Tischler/MAC

Sonntag, 12. Juni 2016

Männermodel Ivan Surace stirbt bei Autounfall


Tragische Todesfall in der italienischen Modemetropole Mailand! Malemodel Ivan Surace ist tot. Der erst 27-jährige starb nach einem Autounfall Sonntag Abend im Krankenhaus.

Einer vorläufige Rekonstruktion der örtlichen Polizei nach, kreuzte das Opfer den Fußgängerüberweg und wurde dort von einem Smart eines 24-jährigen Ägypters angefahren. Es gelang noch Surace zu stabilisieren, jedoch im Krankenhaus verstarb das Model schließlich.

Den Hinterbliebenen wünschen wir unser aufrichtiges Beileid!

Foto (c): Facebook

Samstag, 11. Juni 2016

Modelcontest-Teilnahme gegen Geld? Hände weg!


Aktuell versucht eine Agentur Teilnehmerinnen für einen internationalen Modelcontest zu gewinnen, und verlangt für die Teilnahme 1000 Euro Lizenzgebühr. Eine Masche die nichts Neues ist, haben doch Betrüger-Banden schon in der Vergangenheit auf diese Art und Weise junge Mädchen abgezockt.

Diesmal stecken zwar offenbar keine Betrüger dahinter, es besteht aber aus unserer Sicht der intensive der Verdacht auf Abzocke.

Ob der Contest an sich ein Schwindel ist (es wird behauptet die Mädchen wären unter Tausenden anderen Teilnehmerinnen aus 40 Ländern ausgewählt worden) oder nicht, konnten wir noch nicht feststellen, wahrscheinlich findet der Contest sogar wirklich statt. Fakt ist aber, dass die Teilnahme bei einem Contest nichts kosten sollte.

Aber ganz realistisch betrachtet, wenn ein Contest sich damit finanziert dass er 40 Teilnehmerinnen jeweils 1000 Euro abnimmt, ist das zum einen ein gutes Geschäft für den Veranstalter - zu Lasten der Models - zum anderen heißt es wohl, dass der Contest wohl nicht viel bringen wird für die Modelkarriere.

Wenn ein Veranstalter nicht einmal die notwendigen Sponsoren zusammen bekommt um einen Contest zu finanzieren, wie soll er dann die notwendigen Kontakte haben um der Karriere der Models auf die Sprünge zu helfen?

Eine Teilnahme bei einem Model- oder Misscontest sollte niemals etwas kosten, die guten Anbieter übernehmen sogar extra noch alle Kosten wie Hotel, Verpflegung und sogar die Anreise.

Foto: Beispiel Foto

Austro-Eventer Tom Sarkis mit Fashion Party in Bratislava


In Bratislava fand im Olympic Casino Carlton Die Womans Night Luxury statt. Veranstalter war der österreichische Eventer Tom Sarkis, der zahlreiche schöne Model-Schönheiten für den Event gewinnen konnte.

Gestartet hatte Sarkis die Eventreihe in Österreich, in Wien und in Klagenfurt fanden Events dieser Art bereits statt. Doch auch in Dubai konnte der Eventer bereits Kooperations-Events aufziehen.

Foto (c): Screenshot/Video

Freitag, 10. Juni 2016

Deutsches Topmodel räumt begehrte Da Milano Kampagne ab


Das deutsche Topmodel Selina Dulz ist das weltweit neue Werbegesicht des italienischen Luxus-Brands Da Milano. Die 1,80 Meter große Model-Schönheit wurde von Modelmanager Dominik Wachta entdeckt und wird seit knapp mehr als 3 Jahren von dessen Modelagentur Jademodels, mit Büros in London, Wien und Mallorca gemanagt.

Vor Kurzem hat die Schönheit aus Hessen den Vertrag bei ihrer Agentur um weitere 3 Jahre verlängert. Ein Blick auf die Liste ihrer Auftraggeber erklärt diesen Schritt hervorragend.

Denn neben der spektakulären Kampagne für Da Milano hat Dulz noch zahlreiche andere große und internationale Werbeaufträge abgeräumt: Linen Vogue, The Muse, Rosso Brunello, Amanta, Rose Room, Rock n Shop, Rajdeep Ranawat, Bajaj Avenger Motorbikes, Amazon, Twill, Central Brand, JK Tyre, Chique, talkingthreads, Glan and Glace, deepikachadha, Purl Design, Designchique, Limerick, Ziwame und viele weitere.

Die 19-jährige zeigt damit, dass man keine Sendungen wie Germanys Next Topmodel braucht um international so richtig durch zu starten...

Foto (c): Da Milano

Josephine Skriver - nackter Victorias Secret Engel


Erst Anfang des Jahres wurde die wunderschöne Josephine Skriver offiziell in die Riege der Victoria's-Secret-Engel aufgenommen. Jetzt beweist die fesche 23-jährige Dänin, dass sie mit ihren Engel-Kolleginnen Candice Swanepoel, Alessandra Ambrosio und Co. absolut mithalten kann.

Ihre Fans erfreute Skriver nämlich gerade mit zwei sexy Nacktfotos! Einmal sieht man den Victorias Secret Engel von hinten, das andere mal wird vorne schon mehr Einblick geboten.

Foto (c): Foto: instagram.com/josephineskriver, instagram.com/f.illustrator

Donnerstag, 9. Juni 2016

Große Fashionshow 2016 der Modeschule Hetzendorf im Schlosspark

1.500 Tickets, 200 Kreationen, 60 Meter langer Catwalk, vier Shows an zwei Tagen und ein einzigartiger Blick vom Fashionzelt auf den wunderbaren Schlosspark locken Fashion-Begeisterte zur Fashionshow der Modeschule Hetzendorf.

Am 15. und 16. Juni 2016 präsentieren die SchülerInnen der Modeschule ihre herausragenden Kreationen im Rahmen ihrer alljährlich stattfindenden Modeschau im Schloss Hetzendorf. Erstmals feiert eine eigene Presse & VIP Show mit prominenten, heimischen DesignerInnen, ModeschöpferInnen, StylistInnen sowie Hetzendorfer AbsolventInnen Premiere.

SchülerInnen und LehrerInnen werden in Teamarbeit die gesamte Show sowie die kreative Ausarbeitung gemäß dem Motto „grenzen.los“ inszenieren. "Unsere Abschluss-Modeschau überzeugt jedes Jahr durch Kreativität und Innovation. Heuer möchten wir mit einem besonders langen, schleifenförmigen Laufsteg ein grenzenloses Bild vermitteln und mit der Reduzierung auf sechs Sitzreihen eine größtmögliche Publikumsnähe ermöglichen." freut sich Direktorin Monika Kycelt.

In insgesamt vier Shows werden die besten 200 Kreationen des zweiten bis fünften Jahrgangs aller Ausbildungsschwerpunkte gezeigt: Modedesign/Kleidermachen, Strickdesign, Textildesign, Produktgestaltung Taschen und Accessoires oder Schuhe sowie Modell-Modisterei. Die Präsentation erfolgreicher Kooperationen, eine Slideshow sowie der Verkauf von Fashionteilen „Made in Hetzendorf“ ergänzen das Programm.

Im Rahmen der Presse & VIP Show am 15. Juni 2016 werden die Stipendien der Stadt Wien und die Awards des Vereins der FörderInnen der Modeschule Wien an SchülerInnen mit hervorragenden Leistungen feierlich vergeben.

Für Kulinarisches sorgen in bewährter Weise die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Vereins Netz, der Familien mit lebensbegrenzt erkrankten Kindern unterstützt und begleitet (http://www.kinderhospiz.at).

Dienstag, 7. Juni 2016

Miss Salzburg 2016 Finalistin mit Shoot auf Mallorca


Die Balearen Insel Mallorca ist eine beliebte Shooting-Location. Verständlich, soll es doch von 365 Tagen im Jahr an 350 Tagen Sonnenschein geben. Auch Miss Salzburg 2016 Finalistin Vanessa Lirsch nutzte die Insel zu einem kleinen Foto-Urlaub.

Mit dem FaSa Photography setzte die dunkelhaarige Schönheit eine Fotostrecke auf der spanischen Sonneninsel um. Die Pärchen-Szenen setzte die Salzburgerin dann gleich mit ihrem Freund Mario um, so konnten diese authentischer wirken.

Die Fotos sind bei der Seite des Fotografen seit Kurzem online.

Foto (c): FaSa Photography

Montag, 6. Juni 2016

Neues Fotomanagement-Tool speziell für Hochzeiten


Der große Tag ist da. Ein wunderschönes Hochzeitsfest. Nicht nur der Fotograf, sondern auch die Gäste fotografieren, halten die kleinen und großen Momente fest. Und legen sie direkt im zentralen Hochzeitsalbum ab. In Sekundenschnelle.

Denn so einfach geht das jetzt. Mit imiji.pics, dem neuen Fotomanagement-Tool für Brautpaare. Jedes Brautpaar kann sich auf der Internet-Plattform imiji.pics für seine Hochzeit einen eigenen, mit Passwort geschützten und nur auf Einladung zugänglichen Bereich einrichten. An diesem zentralen Ort sammeln Braut und Bräutigam alle Fotos von ihrer Hochzeit, sortieren und liken sie, wählen ihre Lieblingsbilder aus und teilen sie nach Wunsch mit allen Gästen. imiji ist super praktisch und funktioniert ganz einfach. Jeder kann seine Fotos direkt hochladen, von Smartphone oder Digitalkamera, per App oder webbasiert von Laptop oder PC.

Es ist keine Software nötig. Auch die Hochzeitsfotografin oder der Hochzeitsfotograf können dem Brautpaar auf diesem Wege ihre Fotos zur Verfügung stellen. Das Managen der Bilder kommt ohne lange Erklärungen aus. Die Benutzerführung ist ganz intuitiv. Hübsche, klare Symbole helfen dabei. Man kann Fotos liken und als Lieblingsbild markieren. Bei imji sind die schönen Erinnerungen in guten Händen. Datensicherheit wird ganz groß geschrieben. Die Bilder werden auf einem deutschen Server mit redundanter Sicherung gespeichert. Sie sind somit sicherer als auf den meisten privaten Rechnern. Durch den Standort fällt der Betrieb unter deutsche Datenschutzbedingungen.

Und: Das Brautpaar legt den Kreis der Anwender fest. Nur wer eine Einladung bekommt, kann sich registrieren und imiji nutzen. Nach und nach entsteht ein ganz spezielles Hochzeitsalbum, in dem jeder Gast seine Fotos und seine Freude mit dem Brautpaar teilt. Und nach der Hochzeit können alle nochmal in Erinnerungen schwelgen. Große Gefühle, besondere Augenblicke – alles ist festgehalten auf imiji. Das frisch vermählte Paar und seine Gäste freuen sich gemeinsam über diesen wunderbaren Hochzeitstag.

Und vielleicht gibt es ja schon von der Verlobung oder dem Polterabend die ersten tollen Fotomomente. Auch die haben auf imiji ihren Platz. Keinen Moment verpassen. Mit imiji. Es gibt drei Pakete, die sich vor allem in Anzahl der Anwender und Speicherplatz unterscheiden. Das kleinste Paket, das „Wedding-Paket“ kostet einmalig 49 Euro und macht Platz für 10.000 Bilder und 100 Anwender.

Foto (c):www.imiji.pics